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Private Unfallversicherung

Ein besonderes Augenmerk ist auf folgende Punkte zu legen:

Vorliegen von Invalidität

Sollten Sie einen Unfall erleiden, der zu einer dauerhaften Einschränkung Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit führt, spricht man von Invalidität. Nach Feststellung einer Invalidität zu einem bestimmten Grad, können Sie von der Versicherung eine Geldleistung fordern. Darüber hinaus sehen viele Versicherungsbedingungen ein sogenanntes Krankenhaustagegeld bzw. ein Genesungsgeld vor. Ein Anspruch auf diese Leistung liegt vor, wenn Sie Krankenhausaufenthalte hatten oder über einen bestimmten Zeitraum arbeitsunfähig waren.

Fristgemäße Invaliditätsfeststellung

Eine mögliche Invalidität muss in der Regel innerhalb von zwölf Monaten nach einem Unfall eingetreten sein, da nahezu jeder Versicherungsvertrag die zeitnahe Anzeige eines Leistungsfalles fordert. Deshalb muss ein Arzt innerhalb einer bestimmten Frist die Invalidität ärztlich bescheinigen. Regelmäßig sind aber Ärzte mit einer solchen Bescheinigung überfordert. Gerne überlassen wir Ihnen daher eine Vorlage, die als Hilfestellung dem Arzt überlassen werden kann, damit dieser weiß, was er bescheinigen muss. Es ist ratsam, nur eine Bescheinigung zu verwenden, die den rechtlichen Anforderungen genügt.

Vorerkrankungen oder Vorschädigungen

Die Versicherung kann Leistungen verweigern, wenn frühere Erkrankungen oder Unfälle die Invalidität verstärken oder der eigentliche Grund für die Invalidität sind. Hierbei liegt die Beweislast wiederum bei der Versicherung.